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F.A.Q – Die häufigsten Fragen die wir gestellt bekommen ?

Wie schmerzhaft ist eine Haartransplantation?

Da die Entnahme der Haarwurzeln unter einer lokalen Anästhesie vorgenommen wird, spüren Patienten während der Transplantation keinerlei Schmerzen. Einzig von einem leichten Druckgefühl wird berichtet, das jedoch keinerlei Unbehagen verursacht. Ebenso ist die Heilungsphase der Transplantation vollkommen schmerzfrei.

Sieht man die fehlenden Haare an der Entnahmestelle?

Nein. Eben hier liegt der große Vorteil der FUE-Technik gegenüber der FUT-Technik. Da bei der FUE einzig kleine Grafts mit bis zu vier Haarwurzeln entnommen werden, bleiben keinerlei Narben zurück. Nur bei genauerem Hinsehen können später kleine, hellere Punkte in der Größe kleiner Hautporen zurückbleiben, die jedoch unter dem Haar nicht auffallen.

Wie lange dauert es, bis die transplantierten Haare anfangen zu wachsen?

Nach der Transplantation benötigen die Haare ungefähr drei Monate, um mit dem Wachstum zu beginnen. In der Regel stellen Patienten ungefähr ab dem fünften Monat ein deutliches Haarwachstum fest. Spätestens nach neun Monaten ergibt sich in rund 90 Prozent der Patienten ein schönes, natürlich wirkendes und fülliges Haarbild.

Wie lange werden die transplantierten Haare wachsen?

Es gibt keine Begrenzung für das Haarwachstum. Da es sich um körpereigene Haare handelt, führen sie ihr Wachstum einfach an anderer Stelle fort und wachsen so lange, wie es die genetische Haarlänge des Patienten zulässt.

Lassen sich auch Fremdhaare transplantieren?

Es kommt ausschließlich Eigenhaar für die Transplantation infrage. Wie auch eine Organtransplantation nur aufgrund der lebenslangen Medikamenteneinnahme funktioniert, würde der Körper die Fremdhaare direkt abstoßen.

Kann jeder eine Eigenhaartransplantation vornehmen lassen?

Männer und Frauen, die eher dem maskulinen Typ entsprechen und an Haarverlust aufgrund des Testosteronüberschusses leiden, können sich der Haartransplantation unterziehen.

Wie steht es um das Mindestalter bei der Haartransplantation und spielt das Alter eine Rolle?

Das Alter spielt bei der Transplantation nur eine untergeordnete Rolle, viel wichtiger ist der Grund für den Haarausfall. Gerade der hormonell bedingte Haarausfall lässt sich mit dieser Methode bestens behandeln. Grundsätzlich ist es so, dass Männer und Frauen mit einem Überschuss an männlichen Hormonen bis zu ihrem vierzigsten Lebensjahr an vermehrtem Haarverlust leiden können. Da sich der Ausfall später reguliert, empfiehlt es sich, die Transplantation erst nach Vollendung des 40. Lebensjahres durchzuführen.

Wie lange dauert eine Haartransplantation?

Für die eigentliche Transplantation benötigt der Arzt ungefähr 3 bis 5 Stunden. Da die Transplantation jedoch eine Voruntersuchung beinhaltet, sollten Patienten ungefähr zwei Tage für die Haartransplantation einplanen. Nach ungefähr 15 Tagen sind die letzten Spuren des Eingriffs verblichen.

Welche Risiken birgt eine Haartransplantation?

Da es sich bei der Haartransplantation nicht um eine Operation unter Vollnarkose handelt, sind die Risiken allgemein relativ gering. Unter Umständen kann es zu einer Unverträglichkeit des Lokalanästhetikums kommen. Nebenwirkungen der Transplantation selbst sind bislang nicht bekannt.

Kann man Einfluss auf das spätere Aussehen der Haare nehmen?

Ja, das ist möglich. Wünscht sich der Patient eine bestimmte Wuchsrichtung, sollte er dies vorab mit dem Arzt besprechen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Haben die Haare schließlich ihr Wachstum aufgenommen, können sie wie gewohnt frisiert werden.
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